Wegfrei - in eine Zukunft mit einer Chancengleichheit

Posted on März 26, 2008. Filed under: Dyskalkulie, Empfehlungen, Erziehung, Förderung, Legasthenie, Rund ums Kind, Vorschule, Zum Mitnehmen |

- Österreich macht es vor;-) - 

Die Idee

Am Anfang war eine Idee – eine Idee, die sich aus unseren Erfahrungen in den unterschiedlichen Bildungsbereichen entwickelte.
Wir, das sind Dipl.Päd.in Karin Gmeinbauer, aus den Bereichen Unterricht, DaF/DaZ und Lernbetreuung kommend und Mag.a Agnes Sykora, mit zahlreichen Erfahrungen in der Lernbetreuung und in Gewaltprävention an Schulen.
Im Laufe unserer Zusammenarbeit fiel uns die Ergänzung unserer Berufe und Erfahrungen bald positiv auf. Unsere unterschiedlichen Ausbildungen und Erfahrungen ergänzten sich gut und ermöglichten uns das Problem von verschiedenen Seiten zu beleuchten, um die bestmögliche Lösung zu finden.
Unsere unterschiedlichen Zugangsweisen ermöglichen uns, in all unseren Projekten einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der die individuelle Problematik von verschiedenen Sichtweisen beleuchtet.
Wir haben mit verschiedenen Stationen der Bildungsarbeit zu tun. Von Seite der Jugendlichen und Kinder sind uns die Barrieren, Probleme und Ängste bekannt. Wir kennen die Sorgen der Eltern und durch die Zusammenarbeit mit Lehrern verschiedener Schulen verstehen wir auch ihre Situation.
Unser Wissen und Tun bewirkte und bewirkt bei vielen Kindern und Jugendlichen Positives.

Prävention

Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Prävention, denn Förderung muss Kindern in jungen Jahren zukommen, bevor sie Motivation und Selbstvertrauen verlieren, denn Kinder sind von Natur aus neugierig und wissbegierig.
In diesen ersten Jahren werden die Weichen für die Zukunft gestellt.
Durch gezielte individuelle Betreuung in früher Kindheit könnte vielen Jugendlichen Frust, Zukunftsangst und Arbeitslosigkeit erspart bleiben und das Geld für die teilweise erfolglosen, weil zu spät eingesetzten, (AMS) – Maßnahmen könnte für andere Projekte eingesetzt werden.

Das Ziel

In unserem Beruf ist es normal immer wieder auf Hindernisse zu stoßen.
Unser Ziel ist es die Betroffenen bei deren Überwindung zu unterstützen.
Ein Hindernis ist für uns jedoch unüberwindbar: Geldmangel.
Allzu oft stoßen wir auf Kinder und Jugendliche, die dringend einer Unterstützung bedürfen, um den für sie möglichen Bildungsweg zu gehen, deren Eltern sich aber eine kontinuierliche Unterstützung und Betreuung nicht leisten können. An diesem Punkt fiel uns auf, dass noch lange nicht allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Chancen auf den optimalen Bildungsweg zukommen. Viele Kinder könnten die von ihnen geforderte Leistung aufgrund ihrer Motivation und ihres Eifers sehr wohl erreichen, brauchen jedoch an einem bestimmten Punkt in ihrer Bildungslaufbahn eine Unterstützung, sei es nun im individuellen Bereich, bei kulturellen Unterschieden, sprachlichen Defiziten oder im zwischenmenschlichen Kontakt.

Wir möchten unser Konzept einer größeren Anzahl von Kindern und Jugendlichen zu kommen lassen.

Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.wegfrei.at/ 

Wir wollen Chancengleichheit für alle!

(An unsere KollegInnen aus Österreich - wir freuen uns auf den Autausch!)

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One Response to “Wegfrei - in eine Zukunft mit einer Chancengleichheit”

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Hallo Mirko, genau das ist der richtige Ansatz, davon rede ich auch schon viele Jahre, unsere Politik hat da leider über Jahrzehnte geschlafen, durch gezielte Prevention könnte man vielen Menschen/Kinder ein föllig normales Leben ermöglichen. Die Harz IV-Reformen verschlimmerten eben dies ganze Situation noch mehr als sie schon zuvor war!

Wir haben viel zu tun! Aber Wegfrei.at ist wieder ein sehr gutes beispiel! Dies benötigen wir in Deutschland sehr dringend, aber der Fokus der Öffentlichkeit geht auch in diese Richtung, den inzwischen ist es den Deutschen nach umfagen, das Thema Bildung wichtiger als das Thema Arbeitslosigkeit - das ist ein guter Trend, den müssen eben auch die Bürger weitertragen, die Politik hat sich nicht um die Reglementierung zu kümmern sondern um eine vernünftige Fianzierung, und Gesetzgebung. So könnte man auch die Lage des Fachkräftemangels bestimmt in den Griff bekommen, und auch die Zahlen der Harz IV und der Kinderarmut schmällern.

Nur ein paar Gedanken…
Lars

Lars Michael Lehmann
März 26, 2008

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