Legasthenie/LRS – Dyskalkulie/Rechenschwäche

Oft wird auf eine Differenzierung der Begriffe verzichtet, obwohl dies für eine optimale Förderung notwendig ist.
LRS und Rechenschwäche sind durch besondere Umstände im Leben oder in der Schule bedingt, sie können auch im Rahmen einer allgemeinen Lernstörung auftreten. Durch ein individuelles Training ist es möglich, gezielt an den Symptomen zu arbeiten und dadurch die Probleme zu beseitigen.
Eine Legasthenie und Dyskalkulie bleibt ein Leben lang bestehen, ein legasthener bzw. dyskalkuler Mensch kann aber lernen, mit seiner Problematik zurechtzukommen.

Die Aufmerksamkeit lässt nach, wenn er auf Symbole wie Buchstaben oder Zahlen trifft, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene bzw. nicht dyskalkule Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.
Wird eine Legasthenie oder Dyskalkulie nicht rechtzeitig erkannt, können Folgeerscheinungen wie Leistungsstörungen oder Verhaltensstörungen hinzukommen.

Tipps für Eltern bei einem Verdacht auf eine Legasthenie oder LRS bzw. einer Dyskalkulie oder Rechenschwäche:

  • Gespräch mit dem Klassenlehrer und/oder Deutsch/Mathelehrer (Schildern Sie Ihre Beobachtungen – machen Sie sich gegebenenfalls Notizen vor dem Gespräch)
  • Diagnosetermin vereinbaren – in einem SPZ, bei einem Schulspsychologen oder einem Legasthenietrainer
  • Erkundigen Sie sich nach schulischen bzw. außerschulischen Fördermaßnahmen (Denken Sie daran,dass Ihr Kind nicht übertherapiert wird)
  • Motivieren und Loben Sie Ihr Kind – denn es ist nicht „dumm“ oder „faul“
  • Denken Sie daran, dass sich der Erfolg nicht von heute auf morgen einstellt

Viele weitere Informationen und gute Materialien (teilweise auch kostenlos) erhalten Sie auch im Internet.
Einige Empfehlungen meinerseits:

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind viel Erfolg!

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