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Beachten Sie bitte, dass unsere Bezahldownloads hier grundsätzlich im Durchschnitt bis zu 30% günstiger sind als die entsprechenden CD-ROM-Versionen.
Software – Beispiele:
- LESEN 2000 plus Rechtschreibtrainer
- IQ-Kids® Fit für den Schulstart: Buchstaben
- Fit in Mathe: Lernprogramm 4. Klasse
- DENK!FIX, der Konzentrationstrainer
- ÜB!FIX, der Lern- und Rechtschreibtrainer
- MATHE!MATIX, der universelle Rechentrainer
- Und weitere.
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„ Hilfe, mein Kind kann nicht richtig schreiben und lesen!“ „Mein Kind kann nicht gut lesen.“ „Meines kann nicht richtig schreiben.“ „Sind unsere Kinder vielleicht dumm?“
„Wie kann ich meinem Kind helfen?“
Wenn Elternteile feststellen, dass ihr Kind Probleme in den Bereichen Schreiben und Lesen hat, scheint eine Welt zusammen zu brechen und sie wissen vorerst keinen Rat. „Wie kann das nur sein, was haben wir falsch gemacht“ – diese Gedanken quälen oftmals …Gespräche mit den Lehrern sind die ersten Schritte, die unternommen werden. Doch leider scheinen die Hilfsmaßnahmen seitens der Schule meistens nicht ausreichend zu sein. Auf der Suche nach einer sinnvollen außerschulischen Förderung stoßen viele Eltern an Grenzen. Das Förderangebot ist so breit gefächert und die gesetzlichen Regelungen sind so vielfältig und wenig überschaubar. Erschwerend kommt hinzu, dass jedes Bundesland andere gesetzliche Regelungen anwendet. Teilweise wird auch zu schnell über den „Leistungsanbieter “ entschieden, denn welches Elternteil wünscht sich nicht eine sofortige Förderung?
Heute (5.1.09) ist ein Artikel zum Thema Legasthenie in der Zeitung „Die Presse“ (Printausgabe) erschienen:
Lehrer sollten eine Legasthenie/ Dyskalkulie bei der Benotung berücksichtigen. Das Schulsystem stellt eher eine Förderung betroffener Kinder in den Vordergrund.
WIEN. In Julias Texten tanzen oft die Buchstaben durcheinander. Jan wiederum hat so seine Probleme mit Zahlen. Wie Julia und Jan leiden viele Schülerinnen und Schüler unter Legasthenie (Schreibschwäche) oder Dyskalkulie (Rechenschwäche). Bis zu 15 Prozent eines Jahrgangs sind davon betroffen. Wie aber geht das Schulsystem mit diesen Kindern um? Wie wird gefördert? Wird bei der Benotung Rücksicht auf die Schwäche genommen?
Mathilde Zeman, Leiterin der Wiener Schulpsychologie, betont dazu: „Es ist wichtig zu wissen – weder Legasthenie noch Dyskalkulie ist eine Krankheit.“ Durch eine Krankheitszuweisung würde das betroffene Kind nur stigmatisiert. „Es handelt sich um Kinder, die eine Lernschwierigkeit haben, die einen bestimmten Namen hat.“
Das Schulsystem versuche dieser Lernschwierigkeit durch Förderung zu begegnen, so Zeman. Früher sei dies in Legasthenikerkursen passiert, dazu habe das betroffene Kind den Klassenraum für die Dauer der Kursstunde verlassen. Heute passiere dies durch den Einsatz eines Team- oder Stützlehrers, der sich eine Zeit lang ganz gezielt mit dem betroffenen Kind befasse. Manche Eltern würden noch zusätzlich mit dem Kind arbeiten.
Auch Astrid Kopp-Duller, Präsidentin des Ersten Österreichischen Dachverbands Legasthenie, streicht hervor: „Diese Kinder sind nicht schwach, gestört, krank oder gar behindert. Sie finden lediglich mit den angebotenen Unterrichtsmethoden nicht das Auslangen, das Schreiben, Lesen oder Rechnen ausreichend zu erlernen.“ Das Gros dieser Kinder brauche schlicht andere pädagogisch-didaktische Ansätze. Der Dachverband bilde seit zwölf Jahren Trainer aus, die genau diese Ansätze anwenden.
Für alle LehrerInnen, Eltern und Betroffene, die Artikel, Hintergründe, Materialien und Downloads zu den Themen Legasthenie, Dyskalkulie, Hochbegabung, AD(H)S und Lernen & Lehren allgemein suchen, bietet dieses Portal eine Fülle von Angeboten.
(bra) Das ambitionierte Projekt des jungen Teams rund um den Erzieher und diplomierten Legasthenietrainer Mirko Mieland stellt ein übersichtlich gestaltetes Portal dar, das durch fundierte Inhalte in der jeweiligen Symptombeschreibung punktet und an Ratgebern, Links zu Literatur und Kontaktinformationen zu Verbänden nicht spart.
Neben zahlreichen günstig zu erwerbenden Produkten, wie beispielsweise das Spiel zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und MemoCards, werden zum Gratisdownload (unter dem Link „Download“) auch diverse Lern- und Lehrmaterialien angeboten, die bestimmte oder alle Teilleistungsfähigkeiten ansprechen.
Besonders für die Community-Vernetzung ist das Forum vielversprechend, welches – bedingt durch die Aktualität dieser Plattform – noch in den Kinderschuhen steckt und auf regen Austausch wartet.
Die Übersicht an Praxen bezieht sich derzeit leider nur auf den deutschen Raum. Bleibt zu hoffen, dass dieses Portal auch von österreichischen LehrerInnen und Eltern so häufig frequentiert wird, dass in Zukunft auch österreichische Praxen und Verbände inkludiert werden, bzw. auch durch Blogs und Foren eine Vernetzung zwischen der österreichischen und der deutschen Bildungslandschaft entsteht.
Sie sind ein(e) überzeugte(r) NutzerIn von Lernkarten und der Lernkartei / Lernbox nach Sebastian Leitner? – Hier finden Sie eine für Sie wichtige Information!
Die komfortable Lernkarten-Software: memoCARD Version 4.x
Die Software memoCARD ist ein ideales Werkzeug, um MemoCards / Lernkarten / Lernkarteien zu erstellen, zu verwalten und vor allem, um sie komfortabel auszudrucken. (zum generellen Nutzen von MemoCards / Lernkarten)
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Eine große Herausforderung, die uns alle angeht. Denn Kinder sind lebendige Zukunft. Und deshalb möchten wir, dass sich möglichst viele an dieser Aufgabe beteiligen.
Ideen verändern die Welt. Oft sind es gerade die vermeintlich kleinen Ideen von Einzelnen, die Großes bewirken. Ähnlich ist es mit bedeutenden Veränderungen. Auch sie beginnen oft im Kleinen. Und der erste Schritt ist meist die gute Idee.
Meinung der Jury:
Immer wieder kommen Kinder und Eltern in Situationen, in denen sie besondere Informationen, Unterstützung, Beratung oder auch Vernetzung benötigen. Die unabhängige Plattform, auf der viele Informationen zu finden sind und über die leicht Kontakte hergestellt werden können, ist eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Beratungssystems.
Zu einer ersten Informationsveranstaltung zum Thema Legasthenie trafen sich jetzt Lehrer und Eltern in der Westend-Realschule in Worms. Die „Elternschule“, eine Gruppe aktiver Eltern und Lehrer, die sich mit schulpädagogischen Fragen auseinandersetzen, hatten zu dieser Veranstaltung eingeladen. Gastreferentin Anne-Kathrin Honecker, Logopädin und diplomierte Legasthenietrainerin, informierte praxisbezogen zu Legasthenie beziehungsweise der spezifischen Lese-Rechtschreib-schwäche (LRS).
Eine rege und konstruktive Diskussion unter der Elternschaft und den Lehrkräften schloss sich an. Die Eltern äußerten sowohl Unmut als auch Zuversicht hinsichtlich der Akzeptanz der Legasthenie in der Gesellschaft. Sie wünschten sich eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Lehrern und staatlichen Fördereinrichtungen, um ihren Kindern optimale Entwicklungschancen geben zu können. Legasthene Kinder sind sehr kreativ, technisch hochbegabt und zeigen auch viel Geduld; sie sind gute Freunde, wurde betont. Diese positiven Fähigkeiten sollten die Grundlage einer differenzierten erfolgreichen schulischen, aber auch häuslichen Arbeit sein.
Hans-Jürgen Finkler, kommissarischer Realschulrektor, versicherte den Eltern, das in seinen Kräften stehende zu tun, um den legasthenen Schülern an der Westend-Realschule zu helfen. Wenngleich er darauf verwies, dass zurzeit keine staatlichen Fördermittel zur Verfügung stünden, würden sich insbesondere die Fachbereiche Deutsch und Englisch mit dieser Thematik auseinandersetzen. Er ermunterte die Eltern dazu, Selbsthilfegruppen zu bilden und die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften zu verstärken. Die „Elternschule“ wird das Problem der Legasthenie mit den betroffenen Eltern weiterverfolgen. Testprogramme und ein Instrumentarium „Wie kann ich meinem Kind zu Hause helfen?“ sind in Arbeit.